6 Cent Tarif oder Mobilfunktarif mit Vielfalt

Dienstag, 17. April 2012

 

Der Mobilfunkmarkt ist wieder in Bewegung. Die Preise für die Telefonminute und SMS werden noch günstiger.

Mit helloMobil 6 Cent Handytarif und winSIM telefoniert man für 6 Cent pro Minute in alle deutschen Netze und sendet zum gleichen Preis SMS.
Das klingt nach attraktiven Angeboten für Leute, die gern viel mit ihrem Mobilfunkgerät, ob Smartphone, iPhone oder normales Handy, telefonieren.
Was spricht dafür, sich für diese Mobilfunktarife zu entscheiden? Was spricht dagegen?

Gute Gründe für einen 6 Cent Mobilfunktarif
  • Günstiger Einheitspreis

helloMobil und winSIM bieten einen sehr günstigen Minutenpreis bzw. Preis pro SMS. Es kommen keine zusätzlichen Kosten für eine Grundgebühr hinzu. Es wird kein Mindestumsatz verlangt. Man kann als Normaltelefonierer mit ca. 150 Telefonminuten und 30 SMS pro
Monat hier gegenüber einem 9 Cent Mobilfunktarif 5,40 Euro monatlich sparen. Das sind immerhin 64,80 Euro im Jahr.

Für Smartphone- und iPhone-Nutzer gibt es auch ein Datenpaket mit jeweils 300 MB Highspeed pro Monat für 9,95 Euro. Bei gutem Empfang kann man im o2-Netz, in dem sowohl helloMobil als auch winSIM zur Verfügung gestellt werden, hier bis zu 7,2 Mbit/s erreichen. Nach Verbrauch des Datenvolumens von 300 MB wird - wie auch bei Datentarifen anderer Anbieter - auf GPRS bis 64 Kbit/s reduziert.

Bei Nutzung der Datenflat und Verbrauch von 150 Telefonminuten zuzüglich 30 SMS kommt man mit helloMobil 6 Cent und winSIM auf eine Monatsrechnung von 20,75 Euro. Das ist relativ wenig Geld für Telefonieren, SMS und mobiles Internet. Als Vieltelefonierer mit ca. 250 Telefonminuten und 50 SMS kommt man mit Datenpaket auf 27,90 Euro.


Gute Gründe für Tarife mit höherem Minutenpreis

Warum telefonieren jetzt nicht alle mit diesen 6 Cent Tarifen? Oder, was gibt es jetzt noch für Gründe, andere Mobilfunktarife mit höherem Minuten- und SMS-Preis auszuwählen?

1. Das Netz

Viele Nutzer, speziell von iPhone und Smartphone, wollen mobil im Internet surfen. Hier bieten sowohl das D1-Netz der Telekom als auch das D2-Netz von Vodafone noch immer die besten Garantien für eine hervorragende Netzabdeckung, und das vor allem auch außerhalb von Ballungsräumen und Großstädten. Anbieter, die ihre Tarife im D1-Netz oder D2-Netz anbieten, sind aus gutem Grund in der Regel ein bisschen teurer.

2. Vielfalt der Tarifoptionen

Ein großes Plus der Mobilfunktarife mit höherem Minutenpreis sind oft die Möglichkeiten, die dem Nutzer durch die Tarifoptionen geboten werden. Der Kunde kann sich mit den zur Auswahl stehenden Flatrates selbst den für ihn am günstigsten Tarif zusammenstellen.

Anbieter von Tarifen mit besonders viefältigen Tarifoptionen sind congstar und Klarmobil im D1-Netz (Datentarife von Klarmobil im o2-Netz), simyo im E-Plus-Netz, BILDmobil und Vodafone CallYa im D2-Netz sowie Maxxim und discoTEL im o2-Netz.

Anbieter congstar zum Beispiel stellt dem interessierten Prepaid- oder Postpaidkarten-Kunden einen "Baukasten" mit 9 verschiedenen Flats zur Auswahl. Diese kann man monatlich zum 9 Cent Tarif hinzu buchen oder abbestellen. Ob man eine Festnetz Flat, eine congstar Flat für netzinterne Gespräche, eine congstar Flat Plus für netzinterne Gespräche und SMS, eine SMS Flat und diverse Datenoptionen braucht, kann man im Zyklus von 30 Tagen immer neu entscheiden.

468x60 - congstar 9 Cent Tarif

Wenn man als hier einen monatlichen Verbrauch von 150 Telefonminuten und 30 SMS zugrunde legt, kommt man bei 9 Cent auf 16,20 Euro.

Bei Nutzung einer Datenflat - hier wählen wir die congstar Surf Flat 500 - kommen monatlich noch 9,90 Euro hinzu. Insgesamt macht das 26,10 Euro. Das sind 5,35 Euro mehr als bei gleichem Verbrauch mit einem 6 Cent Tarif. Dafür gibt es aber schon 300 MB mehr Datenvolumen.

Wenn der Kunde mit diesem Verbrauch hauptsächlich ins Festnetz und zu congstar telefoniert bzw. SMS sendet, kann er sich optional die Festnetz Flat für 9,90 Euro und die congstar Flat Plus für 3,90 Euro buchen. Das macht zusammen 13,80 Euro, für die er unbegrenzt in diese Netze telefonieren kann. Ebenso flexibel kann sich der Kunde hier seinen Datentarif aussuchen. Wenn er nur an wenigen Tagen mobil surft, kann er sich für die congstar Surf Tagesflat entscheiden.

CallYa 1/15

Preislich gibt der Minuten- und SMS-Preis also für den normalen Verbrauch nicht den Ausschlag. Bei Vieltelefonierern schneiden die Mobilfunktarife mit den zwar höheren Minutenpreisen aber der Vielfalt von Flatrates sogar besser ab. So gibt es eine Reihe von Discounter Mobilfunktarifen mit 7,5 Cent bis 9 Cent, die auch keine Mindestlaufzeit haben und keine zusätzliche Grundgebühr kosten. Einen Vergleich dieser Tarife finden Sie hier.


Fazit

Die derzeit angebotenen 6 Cent Tarife sind vor allem etwas für Wenigtelefonierer bis Normaltelefonierer, die zu etwa gleichen Teilen in alle Netze telefonieren, hin und wieder mobil im Internet surfen und ihr Mobilfunkgerät vor allem dort nutzen, wo das o2-Netz gute Netzabdeckung bietet. Für Leute, die viel telefonieren, smsen und surfen, nicht auf die Minute achten wollen und bestimmte Netze bevorzugen sind die Mobilfunktarife ab 7,5 Cent und aufwärts mit der Vielfalt an Tarifoptionen vorzuziehen.

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